Kehrtwende im Dortmunder Amateurfußball. In den letzten Jahren wurden fast alle Dortmunder Sportplätze in Kunstrasenplätze umgewandelt, um den Sporttreibenden einen dauerhaften Betrieb zu ermöglichen. Kunstrasenplätze sind widerstandsfähig, robust und langlebig. Aber wie sieht es mit der Umweltverträglichkeit aus? Was passiert mit den Kunstrasenhalmen wenn diese Abbrechen?
Wie jetzt auf dem Krisentreffen im Koalitionsausschuss der Bundesregierung durchsickerte, soll ein Renaturierungsprogramm von Kunstrasenplätzen durchgeführt werden. Durch die dauerhafte Beanspruchung der Plätze und dem damit häufigen Abbrechen der Kunstrasenhalme wird immer mehr Kunststoff in die Umwelt abgegeben. Zusätzlich sickert auch zu viel Plastik ins Grundwasser. Die Sportanlagen sollen wieder umweltfreundlicher werden. Getreu dem Motto „Stay clean – save green“. Ähnliche Projekte gab es in Dortmund zu genüge. Wie zum Beispiel bei dem ehemaligen Abwasserkanal, der Emscher. Diese wurde vor einigen Jahren ebenfalls renaturiert.
Um der Umweltfreundlichkeit gerecht zu werden, wurde von der Bundesregierung ein Masterplan erstellt. Dieser besagt, dass alle Sportplätze bis zum Jahr 2028 in Naturrasenplätze umzuwandeln sind.
Zusätzlich zur Reduzierung der Grundwasserverschmutzung bringen Naturrasenplätze noch einen weiteren Vorteil mit sich. Naturrasenplätze reduzieren die Erhitzung der Städte. Ein offizielles Schreiben wird in der kommenden Woche erwartet. Hier erfahren wir dann, wann die Umbaumaßnahmen am Winkelriedweg starten.
